Ich bin Irene Kuschel und arbeite beim GLS Sprachenzentrum in der Abteilung für Sprachreisen . Regelmäßig besuchen wir unsere GLS Partner im Ausland und meine letzte Reise führte mich nach Frankreich bzw. nach Paris. Paris ist eine der beliebtesten Destinationen unter den Sprachreisen nach Frankreich.
Besucht habe ich in Paris 2 Sprachschulen:
1. die für Teilnehmer an klassischen Sprachreisen nach Paris und
2. die für Business Sprachreisen. Business bedeutet nicht unbedingt Wirtschaftsfranzösisch, sondern Französisch für den Beruf, die Kurse sind i.d.R. teurer und die Teilnehmer älter. Hier meine Eindrücke:
Da ich vorher noch nie in Paris war, hatte ich nur die bekannten Bilder vom Eifelturm oder dem Notre Dame im Kopf. Paris ist aber viel MEHR! Ich war fasziniert von den historischen Gebäuden, die im sogenannten „Haussmann Stil“ gebaut wurden und das Pariser Stadtbild prägen.

Paris ist lebendig und farbenfroh. Wenn man so wie ich das Glück hatte auch im Oktober bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein durch die Strassen zu flanieren, dann erlebt man die genießerische, französische Lebensart in einem der vielen, hübschen Straßencafes hautnah. Frankreich und gutes Essen gehen dabei einher und ich wurde auch während meiner Reise kulinarisch sehr verwöhnt.
An meinem ersten Tag habe ich die Sprachschule für die klassischen Erwachsenensprachreisen nach Paris besucht. Sie befindet sich im Viertel des Grands Boulevards, mitten im Herzen von Paris zwischen der Oper, dem Louvre, Notre-Dame und dem Centre Georges Pompidou. Nur wenige Schritte von der Sprachschule entfernt ist die Metro Station Grand Boulevard, so dass man auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln bequem die Schule erreicht.

Die Sprachschule hat ihren Hauptsitz im zweiten Stock eines für Paris sehr typischen Gebäudes.
Sie wurde 1988 gegründet und seither bietet die Sprachschule in mehr als 15 Klassenräumen sowohl Kurse für Erwachsene als auch Schüler jeder Altersklasse an. Hier die Ausschreibung von GLS zum Sprachkurs in Paris.
Die Teilnehmer kommen aus mehr als 50 verschiedenen Ländern. Die Sprachschule ist sehr modern und macht auf mich einen sehr schicken Eindruck.

Dies ist ein typischer Klassenraum für Einzelunterricht. Die Sprachschule profitiert von modernster Unterrichtstechnik. Die Ausstattung und der gepflegte Eindruck der Klassenräume haben mich überzeugt.
Bei meinem Rundgang durch die Sprachschule erklärte mir Laura Quattri, die für das Marketing der Sprachschule verantwortlich ist, dass die Schule besonders Wert auf die persönliche Betreuung der Teilnehmer vor Ort legt. Wie hat sie sich so schön ausgedrückt: „Eine bestmögliche Anpassung der Kurse an die Bedürfnisse der Sprachschüler und deren Leistungen sollen maximale Erfolge ermöglichen.“
Im Gespräch mit einem Lehrer hatte ich ebenfalls den Eindruck, dass dieser mit viel Enthusiasmus und Engagement dabei ist und seinen Beruf mit Herzblut ausführt.

Während der Pause wird die Cafeteria zu einem multi-kulturellen Treffpunkt für Kursteilnehmer der verschiedensten Länder, sowohl für diejenigen, die hier Französisch lernen, als auch für Franzosen, die am Nachmittag bzw. Abend eine Fremdsprache erlernen wollen.

So sieht die eigens entworfene Wandzeitung für das kulturelle Rahmenprogramm aus. Tolle abwechslungreiche Angebote! Von Kino über Theateraufführungen oder Ausflügen nach Versailles ist dort die Rede.
Die Sprachschule bietet ihren Kunden unterschiedliche Unterkunftsmöglichkeiten in Paris an. Beliebt ist nach wie vor die Unterbringung bei einer Gastfamilie. Selbstverständlich werden die Familien sorgfältig ausgewählt und bei speziellen Kundenwünschen ist die Schule stets bemüht, diese auch umzusetzen.
Eine Alternative zur Gastfamilie ist sicher das Apartmenthotel Métropole Opéra, welches der 4 Sterne Kategorie angehört. Von der Sprachschule aus sind es nur 10 Minuten zu Fuß bis zum Hotel und wie der Name schon sagt, ist es auch in unmittelbarer Nähe zur wunderschönen Oper gelegen. Besonders bei Nacht ein fantastischer Anblick, wenn sie angestrahlt wird. Da Frau Quattri sich Zeit genommen hatte, lud sie mich spontan dazu ein, das Hotel zu besuchen. Der Inhaber sei so wie sie Italiener und ein Anruf würde genügen, um uns anzukündigen und man kann mir gern die Zimmer zeigen. Diese Spontanität hat mir gefallen und ich habe zugesagt.

Im Hotel werden unterschiedliche Zimmerkategorien angeboten. Vom Standardzimmer bis hin zur Deluxe Ausstattung reicht die Auswahl. Jedes Apartment verfügt über eine Kitchenette, Fernseher und freien WiFi Anschluss. Hier sieht man ein typisches Standardzimmer mit Kitchenette.

Hier kann man sich wohl fühlen und ich kann das Metropole Opéra Kunden mit gehobenen Ansprüchen sehr empfehlen.
Alles in allem habe ich einen sehr guten Eindruck von der Sprachschule bekommen. Da ich selbst nur sehr wenig Französisch spreche, hätte ich geradezu Lust mich an der Schule für einen Kurs einzuschreiben.
Nach diesem Besuch ging es weiter mit der Metro zum Place de Clichy. Von dort aus bin ich in ca. 10 Minuten zu Fuß zur 2. Sprachschule - der für Business Kurse in Paris - gelaufen. Wobei ich doch tatsächlich den kleinen Torbogen, der in die Gasse Villa Ballu führte, wo sich die Schule befindet, verpasste.

Die Gasse wirkt so unscheinbar auf mich, so dass ich auf dem Hinterhof nicht wirklich eine Sprachschule vermutete. Aber das war gerade das tolle, dass man im turbulenten, lauten Paris auf einmal so ein süßes Kleinod findet, wo es ruhig und beschaulich zugeht und man gar nicht den Eindruck hat, dass man noch in Paris ist. Toll!

Ein Blick direkt auf das Schulgebäude. Die Sprachschule wurde 1984 gegründet und sie hat sich vor allem auf Erwachsenenkurse in kleinen Gruppen mit Business Französisch spezialisiert. GLS bietet diese Schule im Bereich Business Sprachreisen Französisch an. Die Kursgröße liegt bei maximal 6 Teilnehmern. Zum Allgemein sprachlichen Französisch kann auch themenbezogener Unterricht in den Bereichen Jura, Medizin, Tourismus oder auch Finanz- und Bankwesen hinzu gebucht werden.

Die Klassenräume sind gemütlich und vermitteln den alten Charme des Gebäudes. Schon wenige Minuten nach meiner Ankunft verspüre ich eine herzliche und familiäre Atmosphäre in der Schule. Schüler und Lehrer laufen an mir vorbei, da der Unterricht gerade beendet ist, und man grüßt mich, fragt nach, ob ich mir die Schule ansehe, weil ich einen Kurs belegen möchte. Unglaublich wie schnell man ins Gespräch kommt.

Die Cafeteria ist natürlich auch ein beliebter Treffpunkt unter den Sprachstudenten während der Pausen. Einen kleinen Snack oder Cafe kann man sich an einem der Automaten ziehen.
Einen sehr herzlichen Empfang bereitete mir die Direktorin der Schule Anne Serrat. Auf dem Bild unten sehen Sie mich mit ihr gemeinsam im Schulbüro.

Neben vielen Details zu den Kursen und der Schule im Allgemeinen erzählte mir Frau Serrat, dass sie in Kürze eine Gruppe von Krankenschwestern, die aus dem Ausland kommen, in Französisch unterrichten werden. Das fand ich super und man merkte ihr an, wie sehr sie sich auf diese Herausforderung freute.
Profitieren kann man auch von einem der vielen kulturellen Zusatzangebote der Schule. Auf dem Programm stehen unter anderem Landeskunde Seminare. Ein bis zwei Stunden lang gibt der Lehrer in der Schule einen Überblick über Geschichte, Kultur und Kunstschätze des jeweiligen Stadtviertels oder der Sehenswürdigkeit, die besichtigt werden soll. Danach geht er gemeinsam mit seinen Schülern auf Besichtigungstour. Einige vorgeschlagene Hauptthemen sind zum Beispiel Montmartre, Saint-Germain des Prés, die Ile de la Cité oder das Quartier Latin. Sehr gesellig wird es auch bei den angebotenen Kochkursen über die Sprachschule. Dabei werden traditionelle Französische Gerichte von den Sprachschülern unter Anleitung nachgekocht und das ein oder andere Kochgeheimnis verraten.
Da mir noch Zeit zum Sight Seeing bleibt, frage ich Anne, was Sie mir empfehlen kann. Ich erhalte wertvolle Tipps von ihr, die ich aus Zeitgründen nur bedingt umsetzen kann. Aber wer wenig Zeit hat und möglichst viel sehen will, macht am besten eine Bootsfahrt auf der Seine. An der Pont Neuf findet man eine große Auswahl an verschiedenen Touren. Bei der Bootsfahrt sieht man einen Großteil von Paris wichtigsten Monumenten und man erfährt viel über die Geschichte der Stadt. Ich war begeistert. Ein absolutes Muss, wenn die Sonne scheint. Herrlich! Der Ausblick vom Wasser ist fantastisch.
Mit den folgenden Bildern und dem unbedingten Wunsch Paris noch einmal zu besuchen, nehme ich Abschied von dieser schönen Stadt. Au Revoir!

Auf der Seine geht es vorbei an prächtigen Bauwerken wie Notre Dame oder dem Eifelturm.

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